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Exkursion auf die Schwäbische Alb
(Pl, 01.08.2009)
Wenige Wochen vor den Sommerferien unternahmen die Klassen 5.3 und 5.4 mit ihrem Erdkundelehrer Herrn Plemper und ihren Biologielehrerinnen Frau Abraham und Frau Csongrady sowie einigen Eltern eine Exkursion auf die Schwäbische Alb – eine Zeitreise sozusagen, denn nach zwei Stunden Fahrtzeit tauchten sie ein in die Welt der Saurier und Kopffüßler, der Lebenswelt des Erdmittelalters, genauer – des Schwarzen Jura, auch Lias genannt.
Doch zunächst stärkte man sich im Sauriergarten des weltberühmten Urweltmuseums in Holzmaden
im trauten Kreis von Raptoren, Allosaurus und Diplodocus mit einer kleinen Vesper.
Danach wurden die Staunenden zu den spektakulären Exponaten der Fossilpräparate geführt, wo sie spannende Details erfuhren über die Lebenswelt des Jurameeres vor ca. 160 Millionen Jahren. Die „Hauptdarsteller“ von damals waren u.a. die mächtigen Ichtyosaurier, räuberische Plesiosaurier, mövengroße Flugsaurier, riesige Urhaie und Krokodile, nicht zu vergessen die Seelilien und Ammoniten.
Wenig später brach das „Jagdfieber“ aus und die Kinder versuchten im nahen Steinbruch, bewaffnet mit Hammer und Meißeln, einige assistiert von Vater oder Mutter, Fossilien für die eigene Sammlung zu entdecken. Bei schönstem Wetter, wurde unweit des Albtraufs hundertfach der uralte Posidonienschiefer gespalten und so mancher fossile Ammonit nach Millionen von Jahren ans Tageslicht gezerrt. Es gab keinen, der ohne Funde zum Bus ging !
Einen Szenenwechsel gab es noch im dritten Teil der Exkursion. Dort , etwa 40 Meter unter der Oberfläche, konnte der Gewitterschauer nicht stören, denn in der Nebelhöhle herrschen das ganze Jahr über die gleichen Bedingungen bei Temperaturen von 8° C. Die Zeit scheint fast still zu stehen, denn die Stalaktiten wachsen kaum einen Zentimeter in Generationen.
Auf der anschließenden Rückfahrt hatte man dann Gelegenheit, sich wieder auf die Abläufe der Jetzt-Zeit einzustellen, z.B. den 45 Minuten-Takt des folgenden Schultages.
Bilder
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