Überlegungen zur Wahl der zweiten Fremdsprache am PPG

 

 

Französisch

 

 

Warum Französisch lernen?

 

·       Französisch ist die Sprache unseres größten Nachbarn. Auf der Basis des deutsch- französischen Freundschaftsvertrags unterhalten Frankreich und Deutschland engste Beziehungen miteinander.

·       Französisch ist eine der großen internationalen Sprachen, die nicht nur in Frankreich, sondern in über 40 Ländern weltweit gesprochen wird. Daher bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, diese Sprache praktisch anzuwenden - eine Erfahrung, die beim Lernen weiter anspornt. In 35 Staaten der Welt ist Französisch die offizielle Amtssprache. Weltweit sprechen 270 Millionen Menschen derzeit Französisch als Muttersprache, Landessprache oder Verkehrssprache. Als Muttersprache spricht man es außer in Frankreich u.a. in Luxemburg, Belgien, Teilen der Schweiz und im kanadischen Québec. Selbst in vielen Ländern Afrikas ist Französisch Verkehrssprache. Auch auf Tahiti in der Südsee und in den französischen Überseedepartements La Martinique, Guadeloupe, La Réunion und Französisch Guyana spricht man Französisch.

·       Darüber hinaus ist Französisch Amts- und Verhandlungssprache der UNO, der UNESCO sowie in einzelnen Gremien der EU.

·       Frankreich ist seit Jahren der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik Deutschland. Viele deutsche Firmen sind im französischsprachigen Ausland vertreten und umgekehrt. Wer die französische Sprache beherrscht, hat bessere Berufschancen in Wirtschaft, Handel und Verkehr. Der Bedarf an Französisch auf dem Stellenmarkt steht nach Englisch an zweiter Stelle.

·       Für zahlreiche Studienfächer sind Französischkenntnisse erforderlich.

·       Immer mehr Hochschulen bieten deutsch-französische Studiengänge. Die deutsch-französischen Studiengänge vermitteln europäische Kompetenz und eröffnen den Weg in einen Arbeitssektor, in dem das Stellenangebot die Nachfrage überwiegt

·       Auch in touristischer Hinsicht sind Frankreich und Französischkenntnisse für viele Deutsche attraktiv.

·       Mit Französisch als zweiter Fremdsprache entscheidet man sich bewusst für Mehrsprachigkeit: Wer Französisch gelernt hat, dem fällt es leichter, eine weitere romanische Sprache ( z.B. Spanisch oder Italienisch) zu erlernen, da die Strukturen des Französischen denen der anderen romanischen Sprachen ähnlich sind. Selbst ein Großteil des englischen Vokabulars stammt aus dem Französischen. Französisch als zweite Fremdsprache - ergänzt durch Spanisch ab Klasse 8 - schafft also die besten sprachlichen Voraussetzungen in einem enger zusammen wachsenden Europa, in dem der Beherrschung mehrerer Fremdsprachen immer größere Bedeutung zukommen wird..

Französischunterricht am PPG

Oberstes Ziel ist die Ausbildung einer kommunikativen Kompetenz, das heißt der Fähigkeit, den Gesprächspartner verstehen und sich selbst aktiv auf Französisch ausdrücken zu können. Der Unterricht ist handlungsorientiert und findet von Anfang an weitgehend in der Fremdsprache statt. Authentische Materialen wie Hörtexte, Lieder oder Videofilme und DVDs sind fester Bestandteil unseres Unterrichts. Auch im gezielten Einsatz neuer Medien sehen wir am PPG eine Chance zur Vertiefung des Lernerfolges und zur Steigerung der Motivation.

Darüber hinaus pflegen wir seit über 20 Jahren einen regen Austausch mit dem Collège Louis Grüner, einer Schule in Roche-La-Molière in der Nähe von St. Etienne, an dem Ihre Kinder in der Mittelstufe teilnehmen können.

Ebenso wie Latein erfordert Französisch vor allem zu Anfang einen größeren Lernaufwand als Englisch. Je weiter man jedoch fortschreitet, desto klarer wird einem die Systematik und Logik der Sprache. Dieser systematische Charakter der französischen Sprache ist ein Gewinn für das Deutsche und selbstverständlich auch für das Englische.

Wie für jede andere lebende Fremdsprache gilt auch für das Französische, dass man diese reizvolle Sprache am effektivsten lernt, wenn man vor der einsetzenden Pubertät damit beginnt, weil Jugendliche in diesem Alter ihre Spontaneität und Imitationsfähigkeit verlieren, die das Erlernen lebender Fremdsprachen entscheidend erleichtert: Also, je jünger desto besser.

Wie Englisch ist auch Französisch eine lebende Sprache, die hörend, sprechend und spielend vermittelt wird. Durch diese spielerische Vermittlung eignet sich Ihr Kind einerseits eine komplexe Sprache auf kindgerechte Weise an, andererseits gibt ihm die Regelhaftigkeit des Französischen Sicherheit.

 Welche Voraussetzungen sollte Ihr Kind mit bringen, wenn es sich für Französisch entscheidet?

An erster Stelle stehen hier die Freude am Sprechen in der Fremdsprache und die Aufgeschlossenheit für Kommunikation. Ihr Kind hat u.U. bereits vier Jahre lang Englisch in der Grundschule gelernt bzw. es hat am PPG seit drei Jahren Erfahrungen mit Englisch gemacht. Hatte Ihr Kind Freude an dieser ersten lebenden Fremdsprache und deren weitgehend spielerischen Vermittlung, so wird es sicher mit ebenso viel Begeisterung Französisch als zweite lebende Fremdsprache lernen.

Bisherige gute Leistungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik wirken sich selbstverständlich ebenso positiv auf den Lernerfolg in Französisch aus wie die Bereitschaft Ihres Kindes gewissenhaft und fleißig die täglichen Hausaufgaben zu erledigen.

Da Sie als Eltern das Wesen und die Lernbereitschaft Ihres Kindes am besten kennen, sollten Sie einem Kind, das Freude daran hat, sich spontan zu äußern und spielerisch zu lernen, das neugierig auf die neue Fremdsprache im Gymnasium ist und gerne imitiert und experimentiert, zu Französisch als zweiter Fremdsprache raten.

Die Grafiken dieser Seite stammen aus Vorlagen des Fördervereins
für  Französisch e. V. Düsseldorf, Tel. 0211 - 28 72 69
Dessins: N. Morello

Brigitte Sundmacher