Ei-Flug-Maschine


Gruppenaufgabe:

 

Baue deine Flug-Maschine so, dass du ein rohes Ei aus mehreren Metern Höhe werfen kannst, ohne dass dies beschädigt wird.
 

Die Gruppen bestehen aus vier Personen, die durch Losen ausgewählt wurden.
 
Material:

- 1 rohes Hühnerei
- 3 Doppelbögen Zeitungspapier
- 7 DIN A4 Blätter
- ein Stück tischlange Schnur (~ 1.20 m)
- 10 cm Tessa - Film
- ein Luftballon
- eine Flasche Klebstoff

- Zeit: 35 Minuten
 

Bedingung: Ei muss aus 4 Metern Höhe unbeschadet landen.


 

 

 

Durchführung:

Wir versuchten ein Fluggerät zu entwickeln, das einerseits durch eine große Oberfläche die Fallgeschwindigkeit bremst, aber auch durch verschiedene Federungen und Dämmungsmaterial einen Airbageffekt hat.

Dazu klebten wir ziehharmonikaartig gefaltete Papierstreifen an die Kalkschale des Eies. Diese Technik aus gefaltetem Papier soll den Aufprall dämpfen und abfedern. Dazu bauten wir eine Schachtel, in die wir das Ei legten. Als Dämmmaterial diente uns das Zeitungspapier in Form von Schnipseln, mit denen wir die Schachtel ausgleiteten.

Es blieb etwas Zeitung übrig. Die wickelten wir einfach um die Schachtel als weitere Dämmschicht. Parallel wurde aus zwei DIN A3 Blättern unser Unterteil (ein etwas kleineres Blatt mit verstärktem Rand) konstruiert. Es hat eine große Oberfläche und bremst daher unser Flugobjekt.

An den unteren Rand klebten wir Papiersteifen. Diese flattern beim Flug in der Luft und lassen mehr Reibung entstehen. Der Boden wurde noch mit vier ziehharmonikaartig gefalteten Papierstreifen versehen.

Die Schachtel klebten wir auf  das Unterteil. An die Schachtel wurden dann vier Schnüre, die mit dem Luftballon befestigt waren, gebunden. Der Luftballon ist relativ leicht und bremst daher unser Flugobjekt. Er hing an oberster Stelle.

 

                                                                                      

                  

                   Ei mit ziehharmonikaartig gefalteten Papierstreifen. Diese Technik

                   aus gefaltetem Zeitungspapier soll den Aufprall dämpfen und

                   abfedern. Das Papier gewinnt so an Stabilität.


 

Beobachtung:

Unsere Flug-Maschine flog relativ schnell herunter und kam gut auf. Nach dem mühevollen Auspacken sahen wir das Ergebnis: Unsere geniale Technik hatte geholfen. Das Ei war ganz.

Die Jury beurteilte unsere Flugmaschine auf einen sehr guten vierten Platz. Unsere Flugphase war nicht so elegant wie bei den andere Gruppen. Wir hatten uns auf unsere Federung spezialisiert. Daher hätte unsere Konstruktion auch aus viel größeren Höhen standgehalten. Und eben diese Konstruktion war wahrscheinlich für die Jury nicht ganz sichtbar. Sie war gut ausgetüftelt und bis ins Detail geplant.

Trotzdem  war eine sehr knappe Entscheidung, da sich alle Gruppen angestrengt haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Gruppenmitglieder:

Nadine Hupp
Madeleine Gaa
Meron Hagos
Christoph Hangel

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