Ausflug der Französischschüler der 7.2/ 7.4 nach Wissembourg
Begleitet von Frau Roth und Frau Sundmacher unternahmen die Französischschüler der Klassen 7.2 / 7.4 am Dienstag, den 10. Juli 2007 einen Ausflug ins elsässische Wissembourg / Weißenburg. Dort konnten sie ihre in zwei Schuljahren erworbenen Kenntnisse der Sprache und ihr Wissen über Land und Leute im Alltag unseres Nachbarlandes unter Beweis stellen.
Bei der Abfahrt am Hauptbahnhof in Mannheim um 7.30 Uhr wussten wir alle nicht, ob wir an diesem Tag überhaupt nach Wissembourg kommen würden, da die Lokführer der DB immer noch Warnstreiks für diesen Tag angekündigt hatten.
Bis Neustadt verlief unsere Fahrt mit der S-Bahn völlig problemlos, dort jedoch trafen wir auf streikende Lokführer, die uns erklärten, dass unser Anschlusszug bestreikt werde und man nicht wisse, wann wieder ein Zug dahin fahre. Die große Enttäuschung bei Schülern dauerte zum Glück nicht lange, da kurz darauf auf einem anderen Gleis doch ein Zug nach Frankreich führ.
In Wissembourg erkundeten die Schüler am Vormittag das malerische Städtchen in Kleingruppen anhand einer Rallye auf eigene Faust. Dabei stellten sie fest, dass viele Bewohner recht gut deutsch sprechen und nicht alle Leute, die sie im Rahmen der Rallye befragten, ihnen bei der Beantwortung ihrer Fragen helfen konnten, da sie selbst nicht aus Wissembourg kamen. Die besonders Pfiffigen unter den Schülern, holten sich Hilfe im Office de Tourisme oder bei einer sehr netten jungen Dame, die in der Kirche kompetent Auskunft zu historischen Fragen geben konnte.
Großen Anklang bei Schülern und Lehrern fanden die kulinarischen Leckereien in den Boulangeries- Pâtisseries, die es in dieser Form bei uns nicht zu kaufen gibt. Aber auch das in Frankreich deutlich billigere Baguette erfreute sich großer Beliebtheit.
Um 12.00 Uhr trafen wir uns alle zu einer gemeinsamen zweistündigen Mittagspause, die wir in der Nähe der alten Stadtmauern verbrachten, wo es auch genügend Gelegenheit zur sportlichen Betätigung gab.
Um 14.00 Uhr "besetzte" unsere Gruppe den "Petit Train", der uns nicht nur durch die vielen malerischen Winkel des Städtchens führte, sondern auch außerhalb der Stadt und uns dabei mit den Informationen zur Stadt und deren Geschichte versorgte, die wir noch nicht selbst herausgefunden hatten.
Während dieser Rundfahrt gab es, wie bereits vorher schon, immer mal wieder den einen oder anderen kurzen Schauer, der jedoch die gute Stimmung der Gruppe nicht trüben konnte.
Anschließend wurden die letzten Baguettes für die Eltern gekauft, und um 15.30 Uhr fuhr unser Zug wieder zurück nach Deutschland. Und nachdem die Streiks inzwischen auch beendet waren, kamen wir planmäßig um 17.04Uhr wieder in Mannheim an.
Brigitte Sundmacher
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