Ausstellung: ‚WARTEN ist ein gar STEINig Brot’

Plastiken, Objekte, Zeichnungen aus Kl. 12               

12.06. – 12.07.06

Eröffnung am 14.06.06, 18.00 Uhr mit Performance

 

Die Ausstellung zeigt den Werk-Prozess vom Beginn des Schuljahres im September  05 bis Mai 06: Den Auftakt bildeten Installationen zum Thema ‚WARTEN’ in vier Gruppen, mit Stühlen, Tischen, Platten und Personen in einer vorgegebenen Raumsituation. Im Anschluss setzten sich die Schüler in eigenen Objekten mit diesem Thema auseinander.

Um bei einer Ausstellung den oft langen Prozess des Wartens an die Betrachter weiterzugeben, wurden Verhüllungen/Verpackungen der Objekte anvisiert, was einen Exkurs zu den Verpackungskünstlern Christo und Jeanne-Claude nach sich zog.

Erste Verpackungs- und Verschnürungsversuche mit Alltagsgegenständen sowie Zeichnungen und Faltenstudien ergänzten und erweiterten das Thema in den grafischen Bereich. Stillleben-Situationen und Atelierstudien schlossen die Arbeitsphase ‚Zeichnen’ ab.

Der dem statischen Zustand ‚Warten’ ähnlichste Gegenstand ist möglicherweise ein STEIN. Er ist naturgegeben und in vielfältiger Form überall vorhanden.

Den Schülern begegnete dieses Thema anfangs in einer großen Masse von Steinen, aus der sie ‚ihren’ Stein als Fundstück aussuchen konnten. Das Kennenlernen ‚ihres’ Steins erfolgte schrittweise: durch ertasten, blind nachformen, zeichnen und eine Ton-Kopie formen. So wurde das Wesentliche klarer, was bei einer abstrahierten Plastik des Steins deutlich werden sollte.

Die Bemalung des Originalsteins machte ihn dann zu einem eigenständigen Miniatur-Kunstwerk, das anschließend in einem Objektkasten als Akzent seinen Platz fand.

In einer Performance zu Beginn der Vernissage wurde den Besuchern nochmals von einigen Schülern hautnah eine ‚Warte-Atmosphäre’ vermittelt, an deren Ende die Enthüllung der Ausstellungsobjekte durch die Schüler stand.

                                                                                                    Ulrike Meltzer

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