10.4.08
Das PPG erwartet gefiederten Nachwuchs
Zur Zeit nehmen wir, die Klasse 5.2 (und auch die anderen 5. Klassen), in
Biologie das Thema Vögel durch.
Wir haben schon einiges über
sie gelernt, doch jetzt interessieren wir uns für die Entwicklung
der Küken. Am 31.03.08 haben
wir vom Kleintierzuchtverein Leutershausen einen
Brutapparat und 42 Eier von
zwei verschiedenen Hühnerrassen bekommen.
Einmal die Rasse Zwergwyandotten blau und dann noch die große Brahm. Am 02.04.08
wurden die Eier in den auf
37,8°C vorgewärmten Brutschrank bei einer Luftfeuchtigkeit von 40% eingelegt.


Nun werden die Eier bereits
eine Woche bebrütet, und mit Hilfe einer Speziallampe konnten wir
die Eier heute durchleuchten,
um festzustellen, ob sie befruchtet sind oder nicht. Stellt euch vor, 29 der 42
Eier sind befruchtet, man erkennt einen dunklen Augenfleck und hauchdünne
Blutgefäße.
Nächste Woche werden wir uns
mit Neuigkeiten melden. Wann wir den Schlupf erwarten?
Das verraten wir nicht, aber
schaut doch einfach mal in eurem Biobuch nach, wie lange die Entwicklung von
Hühnerküken dauert!!
Das Ganze wird übrigens unter
der Leitung von Tobias Rell, dem Jugendleiter des
Kleintierzuchtvereins und unserer Biologie-Lehrerin Frau Rastall
durchgeführt.
Geschrieben von Melissa Lichtenberger und Melanie Braun

21.04.08
Hühnerinfo
Na, habt Ihr herausgefunden, wann die Küken schlüpfen
werden?
Heute waren Herr und Frau Rell
vom Kleintierzuchtverein Leutershausen bei uns im Unterricht, um uns einiges
Wissenswertes über die Hühnerzucht zu erzählen. Wir durften auch Fragen
stellen. Hier eine kleine Auswahl unserer Fragen und der Antworten:
Wie viele Eier kann
eine einzelne Henne pro Jahr legen?
ca. 300
Eier im Jahr
Wie alt können
Hühner werden?
ca. 8 Jahre
alt
Wie viele Hühner
gibt es auf der Welt?
mindestens
80 bis 90 Mio
Ist es möglich, dass
alle Küken schlüpfen?
Ja, obwohl es immer auch mal
schwächere Küken gibt, die den anstrengenden Schlupfvorgang nicht schaffen.
Wie oft legt die
Henne Eier?
1 pro Tag
oder alle zwei Tage
Nach unserer Fragerunde hat Herr Rell
noch mal alle Eier durchleuchtet. Von den 29 befruchteten Eiern waren 25 voll
entwickelt, die anderen vier waren während der Entwicklung abgestorben.
Außerdem demonstrierte Herr Rell,
dass ein Geflügelzüchter mit jahrelanger Erfahrung die befruchteten Eier auch
ohne zu durchleuchten von den unbefruchteten unterscheiden kann. Ein Hinweis
ist z.B. das Gewicht. Daraufhin wogen wir beispielhaft jeweils ein befruchtetes
und ein unbefruchtetes Ei der beiden Hühnerrassen (Ergebnisse s. Tabelle).
|
Hühnerrasse |
Gewicht befruchtetes Ei |
Gewicht unbefruchtetes Ei |
|
Zwergwyandotten blau |
33,5 g |
29,0 g |
|
Große Brahm |
54,5 g |
51,0 g |
Die 25 befruchteten Eier wurden nun von der so genannten Rollhorte in die Schlupfhorte gelegt, denn – wie wir nun verraten – steht der
Schlupf kurz bevor.
von Kai Fischer und Ruben Hamann
24.04.08
Die Küken
sind los!
Endlich! Als wir am Mittwoch zur ersten Stunde in den
Biologie-Vorbereitungsraum kamen, wurden wir von einem frech piepsenden ersten
Küken begrüßt. Viele weitere Eier waren angeknackst und man hörte die
schlüpfenden Küken aus den Eiern piepsen. Im Verlauf des Morgens wurden wir
Zeugen vom Schlupf dreier weiterer Küken. Die Mädchen waren gleich mit den
Namen bei der Sache: Das erste wurde Tweety genannt (Zwerwyandotten
blau, ein schwarz-gelbes Küken), das zweite Feeby (Zwerwyandotten
blau, ein gelbes Küken) und als die Mädchen das dritte dann Sissi nennen wollten, widersprachen die
Jungs heftig und plädierten für Donald
(ein Küken der Großen Brahm). Als dann weitere Küken
kamen, verloren wir den Überblick und stellten die Namengebung ein. Zuerst
lagen die frisch geschlüpften Küken noch mit feuchtem Gefieder erschöpft im
Brutkasten, doch als typische Nestflüchter waren sie bald auf den Beinen und
die Daunenfedern trockneten schnell. Bis Donnerstag waren dann alle 20 Küken
da: Zehn von der Großen Brahm und zehn Zwergwyandotten (5 schwarz-gelbe, 1 graues und vier gelbe
Küken). Nun haben wir alle Hände voll zu tun, die Küken zu versorgen. Sie
brauchen Streufutter und besonders häufig sollte man das Wasser wechseln, da
sie es mit atemberaubender Geschwindigkeit mit Sägespäne
zuscharren. Seit Donnerstag leben die Küken in einem großen Pappkarton bei 35°C
unter einer Wärmelampe. Sie sind die neuen Stars der Schule und selbst die
großen 13er sind fasziniert. Einige Schüler überlegen sich, ob sie einen
Hühnerstall für die Schule bauen sollen, damit wir am PPG langfristig mit dem
Züchten weitermachen können. Mal sehen – nächsten Mittwoch kommt Herr Rell noch mal und bringt uns zwei erwachsene Tiere mit.
Dann können wir ja mit ihm über unser Vorhaben sprechen...
Von Kerstin Rastall










