Girls´ Day 2006
Wir, zwei
Schülerinnen der Klasse 8.3, haben den Girls´ Day am 27.April im
Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen verbracht.
Als die ca. 30
Mädchen in der Cafeteria angekommen waren, wurde uns nach kurzem Beschnuppern
gesagt, was uns alles erwarten werde.
Den Startschuss
gab eine Jugendsachbearbeiterin. Für alle, die es nicht wissen: Das ist jemand,
der sich darum kümmert, dass Jugendliche, die kriminell waren, wieder auf den
rechten Weg kommen.
Danach ging es
zur Spurensicherung. Dort hat uns ein Mann gezeigt, wie man Fingerabdrücke
nimmt und eine Personenbeschreibung gemacht wird. In seinem Labor zeigte er
uns, wie man z.B. Fasern vom Tatort sichtbar macht.
Bei der
Polizeiwache folgte, unter der Führung von zwei jungen Frauen, die Besichtigung
der Einsatzzentrale, der Ausnüchterungszellen und der Einsatzfahrzeuge. In der
Einsatzzentrale durften einige sogar einen Alkoholtest machen, der - wie
erwartet - Null Promille anzeigte.
Im Gebäude der
Kriminalpolizei erklärte uns ein anderer Polizist, was sie unternehmen, wenn
Frauen und Kinder Gewaltverbrechen anzeigen. Was für schreckliche Dinge kleinen
Kindern und sogar schon Säuglingen angetan werden, erzählte er uns auch.
Da unser Magen
schon knurrte, sehnten wir uns nach der Mittagspause, die dann auch endlich
kam. Nach gutem Essen und einer halben Stunde Erholung ging die Führung weiter.
Ab ging´s in
die Führungszentrale. Diese ist ein großer Raum, in dem es viele Telefone gibt,
die sich auf einem großen, langen Pult befinden. Von dort aus können die
Einsatzleiter, z.B. bei einer Entführung, den Einsatz leiten.
In der
Notrufzentrale ging es weiter. Durch Eingabe eines Namens und dem Geburtsdatum
in den Computer können die Polizisten dort die Adresse und Vorstrafen unter
allen Einwohnern von Rheinland-Pfalz finden.
Die letzte und
für uns interessanteste Station war die Drogenfahndung. Da Drogen in allen
Ländern vertreten sind, müssen sie die Drogendealer um den ganzen Globus
verfolgen. Wir wurden darüber aufgeklärt, welcher Stoff am schnellsten abhängig
macht, wie lange man die Stoffe nachweisen kann und welche Risiken es gibt. Wir
durften sogar zur Probe riechen. Zu gerne wären wir länger geblieben, da uns
vor allem LSD interessierte und wir gerne mehr darüber erfahren hätten. Aber
auch, weil uns der Polizist (mit seinem Pfälzer Dialekt) sehr sympathisch war.
Nochmals in der
Cafeteria angekommen, holten wir unsere Teilnahmeurkunden ab und fuhren mit
guten Erinnerungen an die „Bullen“ nach Hause.
von Emina Fandrich und Katharina Kaisig