Kletterexkursion im Bärenbrunnertal

Am Montag, den 11.7.2005 fuhren einige Kinder der Kletter-AG, die den 12 Minuten-Lauf geschafft hatten, keinen Eintrag im Klassenbuch und keine Zeugnisnote schlechter als 4 hatten, ins Bärenbrunnertal, in der Nähe bei Dahn um dort zu klettern. Dahn ist ca. 100km von Mannheim entfernt. Die Altersspanne ging von der 6. bis zur 12. Klasse.

Nach eineinhalb Stunden kamen wir am Bärenbrunnerhof an und bauten auch sogleich unsere Zelte auf. Danach erkundeten wir ein wenig die Gegend, fanden ein Plumpsklo und einen Brunnen zum Waschen. Um die Mittagszeit schmierten wir uns einige Brote, wanderten zum Fels und fingen sogleich an diesen zu beklettern. Beim Klettern sahen wir einige Eidechsen. Am Abend gingen wir in die Gaststätte um dort zu essen. Uli Ochsenfahrt, der Kellner, bediente uns super gut. Von der Gaststätte aus sahen wir auch noch einen Fuchs. Später saßen wir singend vor unseren Zelten in Begleitung einer Gitarre. Um ca. 10 Uhr sollten wir schlafen gehen.

Am nächsten Morgen wurden wir um viertel vor 8 geweckt, da es um 8 Uhr Frühstück gab. Dieses war sehr lecker: Es gab Saft, Käse, Wurst, Brot, Marmelade, Kaffee, Milch, Früchtetee, Tomaten, Gurken und sogar frische Brötchen und Frühstückseier. An diesem Tag seilten wir uns 30 Meter ab und es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn man am Anfang ein wenig Angst hat. Sonst lief der Tag genauso wie der vorherige ab, außer dass wir am Abend noch ein kleines, improvisiertes Baseballspiel machten.

Als wir schlafen gingen und in unseren Zelten waren, schrie plötzlich unsere Lehrerin laut auf und alle Kinder lachten sich krumm und schepp, da wir wussten weswegen Frau Seitz so schrie. Wir hatten nämlich Gras und Tannenzapfen in die Schlafsäcke der Lehrer gelegt. Nach einer Weile kam Henrik, einer der Betreuer, an jedes Zelt mit der Frage, ob wir auch gelacht hätten und warf uns das Gras und die Tannenzapfen in unsere Zelte und zog die Heringe von unseren Zelten aus der Erde. So konnten wir mitten in der Nacht unsere Zelte aufbauen. Doch wir zogen auch die Heringe von Herrn Rapps Zelt aus der Erde.

Der nächste Tag verlief genauso wie der erste mit Klettern, bis die Arme lang wurden. Am Donnerstag, dem letzten Tag der Kletter-Exkursion, bauten wir unsere Zelte ab und fuhren gegen halb eins nach Hause. Doch kurz vor der Abfahrt sagte Herr Rapp, dass sein Auto nicht anspringen würde. Also mussten wir es anschieben. Doch das war der Streich der Lehrer, den sie jedes Jahr machten.

Alles in allem hat es viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die Exkursion nächstes Jahr.

Felix Krziwanie und Nico Kühnle, Klasse 6.3

Bilder...

Zurück zur Startseite