Lateiner-Exkursion

09. - 11. April 2008

 

Wie in jedem Jahr fand für die Lateinschüler der 8. Klassen eine Exkursion in die Vergangenheit statt. So fuhren die 8.1 zusammen mit Frau Nowak und Herrn Plemper, die 8.4 zusammen mit Frau Kaffitz und Herrn Schmidl vom 09. - 11. April ins Land der Treverer, eines gallischen Volksstammes. Nach der Eroberung des Gebietes zur römischen Provinz geworden, siedelten sich dort Römer an, sodass es viele historische Spuren für interessierte Schüler zu entdecken gibt.

Am ersten Tag der Exkursion führte uns der Weg zunächst ins Saarland. Wie eine römische Villa rustica in natura aussah, konnten die Schüler in der Villa Borg erleben, die nach archäologischen Funden und Ausgrabungen originalgetreu rekonstruiert wurde. Der Gutshof breitet sich mit einem dreiteiligen Herrenhaus und einer kleinen Thermenanlage sowie  mehreren Wirtschaftsgebäuden auf einer Fläche von mehr als 7,5 ha aus.  Wenige Kilometer von dieser Anlage entfernt, erwartete die Gruppe ein weiteres Highlight in Nennig. Der dort gefundene prachtvolle Mosaikfußboden, der größte und bedeutendste nördlich der Alpen, lässt darauf schließen, dass es in der Gegend nicht nur Gurtshöfe, sondern sogar kleine Paläste gegeben haben muss.

Das Kulturprogramm des Tages war somit abgeschlossen und die Jugendherberge in Weiskirchen wurde angesteuert, wo noch viel Zeit zum Spielen und Ausruhen blieb.

Der zweite Tag führte uns nach Trier.  „Augusta Treverorun“ war der Hauptort der Treverer  und eine Zeitlang sogar  Hauptstadt des weströmischen Reiches. Vom Leben in dieser römischen Metropole zeugen wie sonst nirgends in Deutschland auch heute noch zahlreiche Bauwerke, wie die Schüler während einer Stadtführung sehen konnten, z.B. die Porta Nigra, das altrömische Stadttor, die Basilika, in der Kaiser  Konstantin thronte, die umfangreichen Thermenanlagen, wo viele Römer Erholung suchten. Fast drei Stunden folgten die Schüler den Erklärungen der Führer in römischer Kleidung, aber noch hatten wir nicht alles gesehen. Nach einer Mittagspause von 1 ½ Stunden war man wieder frisch gestärkt und weiter ging es ins Landesmuseum, wo noch zahlreiche Exponate das Leben der alten Römer beleuchteten. Der Studentin, die eine Klasse führte, gelang es so gut, die Schüler in ihre Erklärungen einzubeziehen, dass anschließend sogar das Prädikat „geil!“ zu hören war.  

Zum Abendessen waren wir wieder in Weiskirchen versammelt. Ein interessanter Tag – aber nach Meinung einiger Schüler (fast) anstrengender als in der Schule! Nach der Stärkung war aber alle Müdigkeit vergessen und so dauerte es noch einige Stunden, bis der Tag ausgeklungen war.

Am Freitag waren wir wieder in Mannheim. Dass eine gelungene Fahrt hinter uns lag, bewies die  Meinung vieler Schüler „Die Zeit war eigentlich viel zu kurz!“                                                                                                                      

 Priska Nowak

Seite 1 von 2 Weiter

042 044 045 046
047 048 049 050
A B C D