Müsli, Pfeffer, Katzenfutter ...
oder die Einführung in mikrobiologische Arbeitsweisen
Januar 2008
Unterrichtsstunden der besonderen Art konnte die Klasse 7.1 in einem Zwei-Tage-Projekt "Schüler unterrichten Schüler" erleben. Auf Anregung ihrer Biologie-Lehrerin Frau Csongrady übernahmen 3 Schüler der Klasse 11.3 im Rahmen der Unterrichtseinheit "Mikroorganismen" die Vorbereitung und die Betreuung eines mikrobiologischen Praktikums: Klaus-Peter Becker, Christian Sperneac-Wolfer und Alexandros Bagkntasarian zeigten als Experten in Anlehnung an ihre erfolgreiche "Jugend forscht"-Arbeit wie man Keime sichtbar machen und nachweisen kann. Das Beimpfen von Nährböden, Herstellen von Abklatschen, Anlegen von Rachenabstrichen sowie der Nachweis der Wirkung von Antibiotika standen auf dem Programm. Am nächsten Tag gesellte sich auch Dr. Becker, Arzt und Mikrobiologe am Klinikum Mannheim und Vater eines der Schülerexperten zu dem Team. Er hatte das Projekt geplant und mit Material versorgt. Er erzählte von seiner täglichen Arbeit im Krankenhaus und übernahm fachkundig die Auswertung der Versuchsergebnisse, die teilweise überraschende Erkenntnisse brachten: In der Luft fliegen eine Menge unterschiedlicher Keime umher, Katzenfutter ist keimärmer als Müsli und Pfeffer, an Türklinken sind erheblich mehr Keime zu finden als auf dem Toilettensitz.
Das Anfertigen von Protokollen und Plakaten für eine kleine Ausstellung rundete dieses Praktikum ab.
Einige Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern der Klasse 7.1:
"Es hat sehr viel Spaß gemacht auch mal in dieser Art Eindrücke zu bekommen." (M.W.)
"Mir hat besonders der Umgang mit den Geräten gefallen." (E.S.)
"Ich fand das Praktikum sehr spannend. Toll, dass wir so viel selbst machen durften." (M.A.)
"Alles war sehr gut vorbereitet und erklärt." (I.P.)
"Es würde mich echt freuen, wenn wir so etwas noch mal machen würden." (D.K.)