| Schiller-Ausstellung 19.11.2009 |
Im Foyer des Verwaltungsgebäudes gab es am 10.11. in Anwesenheit der Schulleitung und zahlreicher Kollegen eine stimmungsvolle und heitere Einführung in unsere kleine, aber feine Schiller-Ausstellung.
Der Schauspieler Moissy ließ seine Stimme ertönen und der Monolog des Franz erklang pathetisch in die Runde der leicht amüsierten Zuhörer in einer Aufnahme aus dem Jahre 1912.
Dann gab es kleine Erläuterungen zu den Vitrinen: Hier finden sich Gedenkbücher der Schillerfeiern von 1859 und 1905 aus den Städten Mannheim, Hamburg, Frankfurt.
Daneben gibt es Bilder von den Schiller-Umzügen in Hamburg, wo sich 60 000 Menschen einfanden, um Schiller zu gedenken (die Behörde hatte den Schulen die Teilnahme verboten!!!), wir sehen die Wagen des Festkomitees, der Buchdrucker und anderer Handwerker. In Berlin durften die Teilnehmer des Lehrerseminars übrigens nicht einmal Schiller-Texte lesen, es war ihnen von Amts wegen verboten worden, er war der Obrigkeit einfach zu gefährlich.
Aus London gibt es eine Darstellung der Schillerfeier aus dem Kristallpalast mit 20 000 Teilnehmern, darunter auch vielen Engländern.
Viele Gedenkmünzen aus Mannheim (mit falschem Datum), aus Berlin, Frankfurt und anderen Orten sind in vergrößerter Kopie der Originale zu sehen. Den Teilnehmern der Eröffnung wurden einige Originalmünzen gezeigt.
Auch den Schiller-Taler einer Mannheimer Konditorei, den man dort seit 2005 käuflich erwerben kann, ist in dreifacher Ausfertigung zu sehen ebenso aus Marbach am Neckar eine Ausstechform mit Schillerkopf, zu dem sich auch der Goethekopf gesellt.
An der rechten Seitenwand gibt es neben der Biographie Schillers als Kollage „Das Lied von der Glocke“ in Illustrationen aus dem 19. Jahrhundert zu sehen.
Ursula Hein
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