Ausflug nach Straßburg

Seite 1 von 3 Weiter

Am 11.Juli 2008 fand der diesjährige "Wandertag" des PPG statt. Zwei der vier achten Klassen, die 8.2 und die 8.3, fuhren um 7.30 Uhr mit ihren jeweiligen Klassenlehrerinnen Frau Frank-Richter und Frau Sundmacher sowie Herrn Linke, dem stellvertretenden Klassenlehrer der 8.2, mit dem Bus nach Straßburg.
Dort bekamen die Schüler während einer Bootsfahrt auf der Ill (Bateaurama mit Kopfhörern) einen ersten Eindruck von der Bedeutung, der Geschichte und der Schönheit dieser beeindruckenden elsässischen Stadt. Französische Lebenskunst verbinden sich hier mit rustikalem Fachwerk, elsässischer Küche (Flammkuchen, Backeofe, Zwiebelkuchen und Sauerkraut auf elsässische Art) und Bierkultur. Seit Ende des 17. Jahrhunderts ging die Herrschaft über Straßburg fünf Mal zwischen Deutschland und Frankreich hin und her, bis Straßburg nach dem 2.Weltkrieg endgültig bei Frankreich blieb.
Bei herrlichen Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fuhr uns das Schiff durch die unterschiedlichsten Stadtviertel, von denen das sicher malerischste das ehemalige Gerberviertel "Petite France" war, das wir nach der ersten von mehreren Schleusen erreichten. Charakteristisch sind die vielen winzigen blumengeschmückten Fachwerkhäuser, die engen Gassen und die pittoresken Dachgauben. Weiter ging es zu den gedeckten Brücken und den alten Befestigungstürmen, am deutsch-französischen Fernsehsender ARTE vorbei bis hin zum Europarat und dem Europäischen Parlament, in dem einmal im Monat die 732 Europaabgeordneten ihre Plenarsitzungen abhalten, und schließlich wieder zurück zum Palais Rohan.
Danach ging es zu Fuß zum weltberühmten gotischen Straßburger Münster, das bis 1874 das höchste Gebäude ( 142 m) der Welt war. Dort konnten wir sogar im Inneren des Münsters die Vorführung der immer noch weltweit einmaligen astronomischen Uhr, die Jean Baptiste Schwilgué von 1832 bis 1843 renovierte, miterleben. Während dieser Zeit im Inneren des Münsters entlud sich draußen ein heftiges Gewitter, das aber bereits wieder vorbei war, als wir etwa 35 Minuten später wieder aus dem Münster kamen.
Danach hatten die Schüler Gelegenheit auf eigene Faust in kleineren oder größeren Gruppen die Stadt zu erkunden, wobei alle unterschiedliche Akzente setzten.
Petrus meinte es gut mit uns, und es blieb den restlichen Tag über trocken. Erst auf der Heimfahrt nach Mannheim regnete es wieder ein bisschen. Gegen 19.00 Uhr trafen alle wieder am PPG ein und hatten sicher viele neue Eindrücke mitgebracht.

Brigitte Sundmacher
BILD0228 BILD0229 BILD0230 BILD0233
BILD0238 BILD0240 BILD0244 BILD0246
BILD0249 BILD0250 BILD0253 BILD0254