PPG beim Wasserturmwettbewerb der Ingenieurkammer
Baden-Württemberg erfolgreich
Die
Ausschreibung
Im vergangenen Jahr wurde ein Schülerwettbewerb von
der Ingenieurkammer Baden-Württemberg ausgeschrieben. Die Aufgabe war, aus
vorgeschriebenen Materialien einen Wasserturm zu bauen, der 1 Liter Sand (ca. 2
kg) tragen kann. Außerdem war eine Grundplatte mit den Maßen 25 x 25 x 0,8cm
aus Sperrholz vorgeschrieben. Des weiteren durfte der
Turm eine Fläche von maximal 20 x 20cm erst in der Luft überschreiten. Der Turm
musste 80 cm hoch sein und der Wasserbehälter musste mindestens in einer Höhe
von 60 cm beginnen. Erlaubte Materialien waren:
Balsaholz (max. 6 x 6 mm), Schnur, Papier, Kleber,
Stecknadeln.
Bewertungskriterien sollten bauliche Vorgaben /
Material eingehalten, Bestehen des Belastungstests, Originalität, Leichtigkeit,
statische Konstruktion und Gestaltung, Verarbeitungsqualität sowie der
Altersfaktor sein.
Beteiligung
des PPG am Wettbewerb
Die Klasse 10.3 nahm mit 7 Türmen, die unter
Leitung der Fachlehrer Hr. Haaß und Hr. Kamp im
Rahmen eines NwT-Projekts zum Thema Statik gebaut
wurden. Die Klasse 10.3 startete in der Alterskategorie II.
Daten zum
Wettbewerb
Es wurden insgesamt 845 Türme eingereicht.
Davon Alterskategorie I (bis Klassenstufe 9): 680 Modelle
Davon Alterskategorie II (ab Klassenstufe 10): 165
Modelle
Es nahmen 156 Schulen teil.
Preisverleihung
Die Preisverleihung fand am 6. Februar 2009 in der
Hochschule für Technik in Stuttgart statt. Einer Begrüßung
durch Bernd Haug, Hauptgeschäftsführer der Ingenieurkammer Baden-Württemberg,
folgte ein Grußwort des Ministers für Kultus, Jugend und Sport
Baden-Württemberg durch Staatssekretär Georg Wacker. Nach einer Schnuppervorlesung zum Thema: „Was hat ein Wasserturm mit
einem Fass zu tun“, von Prof. Dr.Ing. Roland Fink,
begann die eigentliche Preisverleihung. In der Alterskategorie II erreichte die
Gruppe Stefan Kleiber, Max Schrammel, Simon Eyerdam
und Viktor Kremer den 9. Platz. Dieser Platz war mit einer Geldprämie von 50€
dotiert. Zusätzlich erhielt die Gruppe einen Sonderpreis, da der Turm die
längste Bauzeit hatte, nämlich 100 Stunden. Die durchschnittliche Bauzeit war
14.18 Stunden pro Turm.
(Patrick Kleiber)