| USA-Austausch 2008 10.10.2008 |
PPG Austausch mit den USA
Am 9. Oktober flogen 25 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des PPG unter der Leitung von Herrn Kamp und Herrn Plemper in die USA. Der Lufthansa-Flug brachte sie von Frankfurt nach Boston, Massachusetts. Nach mehrstündiger Busfahrt wurden sie in Hyannis, einem kleinen Ort auf der Halbinsel Cape Cod auf dem Parkplatz der Partnerschule (Sturgis Charter School) von den Gasteltern erwartet.
Für die nächsten zwei Wochen hatten alle Gelegenheit, den ´American way of life´ in den Familien kennenzulernen. An zwei Tagen wurde auch der Unterricht an der Schule besucht. Besonders intensiv war der Kontakt an den Wochenenden, wenn die Gastgeber mit den deutschen Gästen ein privates Programm veranstalteten.
An den übrigen Tagen war die Gruppe viel „auf Achse“ ! Das von der Firma ´Carousel Tours` durchgeführte Programm umfasste u.a. mehrere Ausflüge nach Boston (City, Museen, Fenway Park Stadion, Hafen mit USS Constitution etc.) , das geschichtsträchtige Plimouth mit der `Mayflower´ und Besuch der Plimouth Plantation, dem Dorf der ersten Siedler als „funktionierendes“ Freilichtmuseum. Spaziergang auf dem Campus der berühmten Harvard-University und Führung durch das MIT (Massachusetts Institute of Technology) in Cambridge.
In Newport konnte das Sommerhaus der Familie Astor beeindrucken, woran sich der `cliff walk´ anschloss und in Salem wurde ihnen die Geschichte der Hexenverfolgungen nahe gebracht. Enttäuschung bereitete bei Ankunft im Fischerdorf Provincetown allerdings die Auskunft des Kapitäns, dass wegen zu hohen Seegangs kein `whale-watching´ (Wale beobachten) stattfinden könne.
Die letzten zwei Tage gab es ein Finale in New York City. Hier standen sie nun leibhaftig an einigen Orten, die aus dem Unterricht und durch Medien schon bekannt waren: Brooklyn Bridge, Empire State Building, Ellis Island, Liberty Island mit der Freiheitsstatue, Ground Zero, wo bis 2001 die Türme des World Trade Center ragten, Downtown Manhattan, Times Square, Fifth Avenue und United Nations am East River.
Es war eine wunderbare Möglichkeit, seinen Horizont zu erweitern, Englisch zu sprechen und Kontakte zu knüpfen. Im zweiten Halbjahr steht nun der Gegenbesuch der Amerikaner an.
Eine gute Gelegenheit, ihnen Mannheim und die Sehenswürdigkeiten der Umgebung zu zeigen und junge Freundschaften zu vertiefen!
Martin Plemper
Obwohl Amerika tief in der Finanzkrise steckt, brachen am 10. Oktober 25 Schüler mit ihren beiden Lehrern Kamp und Plemper nach Cape Cod in Massachusetts auf. Herr Plemper fragte sich, ob es aufgrund der desolaten Wirtschaftslage überhaupt einen Rückflug geben würde. Gespannt und voller Erwartungen kamen wir pünktlich an der Sturgis Charter School an, wo wir von den Gastfamilien herzlich in Empfang genommen wurden. Doch für einige war die Reise noch nicht vorbei! Wir wohnten in einem Umkreis von 100 km um die Schule. Die Schüler nehmen den Schulweg in Kauf, weil es eine sehr gute Schule ist. Das Wochenende und den Montag (ein nationaler Feiertag) verbrachten wir in den Gastfamilien, wo jeder erste Eindrücke über den "American Way of Life" sammelte. Anschließend begann das gemeinsame Programm.
Neben der Teilnahme am Unterricht besuchten wir interessante Museen und wichtige Sehenswürdigkeiten in der Region, sowie die für die amerikanische Unabhängigkeit wichtige Stadt Boston. Besonders beeindruckend fanden wir Fenway Park, dem Baseballstadion der Boston Red Sox mit sündhaft teuren Eintrittspreisen. Leider hatten wir im äußert interessanten Science Museum nur zwei Stunden. Das typisch amerikanische abendliche Fernsehprogramm bestand aus Baseball, Finanzkrise und Wahlkampf. Nach zwei Wochen, die wie im Fluge vergingen, mussten wir uns leider schon wieder von unseren liebgewonnenen Gastfamilien verabschieden.
Auf nach New York! Unser ortskundiger Führer zeigte uns das beeindruckende Manhattan mit der 5th Avenue und dem Rockefeller Center. Nach einem mäßigen Abendessen im Hardrock Café fuhren wir zum Empire State Building, wo wir auf der Aussichtsplattform im 86. Stock einen unvergesslichen Blick auf New York bei Nacht bekamen. Am nächsten Tag besuchten wir die Freiheitsstatue, Ellis Island und die Vereinten Nationen. Als Abschluss besichtigten wir das schockierende Ground Zero. Entgegen Herrn Plempers Befürchtungen gab es dann doch noch einen Rückflug.
Obwohl wir viel Zeit im Bus verbrachten, hat der Austausch viele Eindrücke hinterlassen.
Marco Gaulke
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